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Corinne Brecher

In 5 Schritten zu deiner ersten Geldanlage

„Alle investieren, nur ich nicht. Ich bin sowieso viel zu spät dran und habe keine Ahnung.“ Hand aufs Herz: Wie oft hast du diesen Satz schon gedacht? 

Vielleicht sitzt du an einem verregneten Sonntag auf dem Sofa, hast zig Artikel gelesen und Finanz-Podcasts gehört, aber statt Klarheit hast du nur noch mehr Fragen im Kopf. Aktien, ETFs, Fonds, Risiko, Rendite… 

Die gute Nachricht: Für deine erste Geldanlage ist es weder zu spät, noch brauchst du ein Finanzstudium. Was du wirklich brauchst, ist ein klares Ziel, ein bisschen Struktur und jemanden, der dir auf Augenhöhe erklärt, worauf es ankommt – unabhängig von Finanzprodukten. 

Noch einfacher:
Hole dir dein Investment-Starter-Kit, die kompakte Schritt-für-Schritt Anleitung mit klaren Aufgaben, hilfreichen Links, Rechnern und Vorlagen sowie ein Praxis-Tutorial als Video. Perfekt auf Anfängerinnen zugeschnitten – hier loslegen: 👉 zum Starter-Kit

Geldanlage für Anfängerinnen: In 5 einfachen Schritten investieren lernen

Der Weg von „Ich habe keine Ahnung“ zu „Ich weiss genau, was zu tun ist“ ist kürzer, als du denkst. In fünf klaren Schritten zeige ich dir, wie du den Einstieg schaffst. Lass uns loslegen! 

Schritt 1: Finde dein persönliches Warum?

Bevor du dein Geld investierst, solltest du dir überlegen, warum du es tust. Du träumst vielleicht von einem Sabbatical in fünf Jahren, möchtest dein Arbeitspensum reduzieren oder für deine Kinder vorsorgen? Vielleicht willst du dir auch einfach mal etwas gönnen – wie ein Upgrade von Economy auf Business Class bei deinem nächsten Flug oder deine Traumferien auf den Malediven.

„Ich möchte einfach loslegen – aber was, wenn ich alles falsch mache?“ Diesen Gedanken kennen viele. Und genau deshalb lohnt es sich, kurz innezuhalten und herauszufinden, welcher Anlagestil zu dir passt. Manche brauchen Sicherheit und Stabilität, andere lieben die Spannung und setzen auf höhere Risiken mit entsprechendem Potenzial. 

Schritt 2: Welcher Anlegerinnentyp bist du?

„Ich möchte einfach loslegen – aber was, wenn ich alles falsch mache?“ Diesen Gedanken kennen viele. Und genau deshalb lohnt es sich, kurz innezuhalten und herauszufinden, welcher Anlagestil zu dir passt. Manche brauchen Sicherheit und Stabilität, andere lieben die Spannung und setzen auf höhere Risiken mit entsprechendem Potenzial.  

Dein persönliches Anlegerinnenprofil hilft dir, passende Produkte zu finden. Und zwar solche, bei denen du dich wohlfühlst und mit denen du nachts auch gut schlafen kannst. Ermittelt wird es durch kurze Tests, wie du sie vielleicht aus Lifestyle-Magazinen kennst. Nur geht es hier nicht um deinen Stil oder deinen Urlaubstyp, sondern um dein Verhältnis zu Risiko und Rendite. 

Online-Banken, Robo-Advisor oder deine Hausbank bieten kurze Tests an, um dein Risikoprofil zu ermitteln. Das spart Zeit und schützt dich vor Fehlentscheidungen. Den Test der ZKB findest du hier: ZKB Anlegerinnen-Typ-Test 

Fülle ihn aus und schau mal, wie du eingestuft wirst. 

Schritt 3: Wie streust du dein Geld richtig?

Wie beim Rezept für einen guten Kuchen gilt auch beim Investieren: Die richtige Mischung machts.  

Das heisst, investiere nicht dein ganzes Geld in Aktien eines Unternehmens, sondern lege es in verschiedene Anlageklassen wie z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmetalle oder Rohstoffe an. Diese Diversifikation – also breite Streuung – ist dein Sicherheitsnetz bei Marktschwankungen und Krisen.

💡 Mein TIPP:
Da Diversifikation gerade am Anfang sehr kompliziert wirkt, kann es helfen dein Geld über einen Robo-Advisor zu investieren. 

Hier füllst du in der Regel bei der Kontoeinrichtung einen Fragebogen aus und der Robo Advisor schlägt dir dann gestützt auf deine Antworten automatisch verschiedene Anlageklassen vor. Beim Robo Advisor wird dir die automatische Streuung also abgenommen. 

Schritt 4: Wie minimierst du das Risiko weiter?

Risiken gehören zur Geldanlage dazu, aber du kannst sie gezielt minimieren. Der Schlüssel dazu liegt in einer klugen Diversifikation und einem realistischen Zeithorizont. Zwei Fragen sind dabei also zentral:  

  1. Wie gut ist dein Geld diversifiziert, d.h. auf verschiedene Branchen, Länder und Anlageklassen (z.B. Aktien, Anleihen, Immobilien, Edelmatelle, Rohstoffe; vgl. ➡️Schritt 3) verteilt und  
  2. wie lange ist dein Anlagehorizont?

Bei Letzterem gilt die Regel: Zeit schlägt Risiko. 

Je länger dein Geld an der Börse für dich arbeiten kann, desto geringer ist dein Risiko. 

Als Beispiel erwähne ich immer gerne das Thema Vorsorge: Mit einem Anlagehorizont von 20 bis 30 Jahren wird dein Geld noch einige Turbulenzen überstehen müssen. Insofern du einen kühlen Kopf bewahrst und dein Geld auch in Krisenzeiten investiert lässt, wirst du dich über eine tolle Rendite im Alter freuen können.  

Längerfristig haben sich die Märkte nach grossen Einbrüchen wieder erholt und haben neue Allzeithochs erreicht. Diese Grafik veranschaulicht die Erholungsphasen im Detail, bei einem 100%-igen Aktienportfolio (rote Linie):

Altersvorsorge investieren statt sparen - Börsencrash überdauern

Schritt 5: Gibt es Produkte, welche sich für Einsteigerinnen eignen?

Der Finanzmarkt bietet eine riesige Auswahl an Anlageprodukten, von Aktien über Fonds bis hin zu ETFs und Anleihen. Doch welche davon sind wirklich sinnvoll, wenn man neu einsteigt? 

Ist es klug sich gleich in den Kauf von Einzelaktien zu stürzen? Lese dazu diesen Beitrag und finde heraus, ob das etwas für dich ist: In Aktien invesiteren, ist das etwas für mich?

Oder fängst du eher mit einem Fonds an? Fondssparpläne und Robo-Advisor sind schliesslich in aller Munde. Wie funktioniert ein Fonds überhaupt und warum sprechen alle von ETFs? Verständlicherweise fühlt man sich als Einsteigerin von der Komplexität schnell überfordert. 

Deshalb lohnt es sich, mit Produkten zu starten, die einfach, verständlich, transparent und kostengünstig sind. Darum empfehle ich gerne ETFs (Exchange–Traded Funds), also börsengehandelte Indexfonds. Ein ETF bündelt viele Unternehmen in einem einzigen Produkt. Statt auf die Entwicklung einer einzelnen Aktie zu setzen, investierst du mit einem ETF breit gestreut in einen ganzen Markt oder Index. Dadurch verteilst du das Risiko auf viele Unternehmen und musst nicht ständig einzelne Aktien analysieren. 

Für viele Frauen ist das ein beruhigender Gedanke. Denn häufig lautet die Sorge: „Was, wenn ich genau die falsche Aktie auswähle und Geld verliere?“ 

Mit einem breit diversifizierten ETF musst du keine Expertin für einzelne Unternehmen sein. Du investierst in den Gesamtmarkt und setzt auf langfristigen Vermögensaufbau statt auf kurzfristige Spekulationen. Dieses Prinzip passt besonders gut zu Einsteiger*innen, die ihr Geld endlich für sich arbeiten lassen möchten, ohne täglich die Börsenkurse verfolgen zu müssen. 

Was ist der Unterschied zwischen ETFs und aktiven Fonds? Lese dazu diesen Beitrag:  So investierst du selbstbewusst  

Fazit: Du bist bereit für deine erste Geldanlage

Mit diesen 5 Schritten hast du jetzt alles Wichtige an der Hand, um deine erste Geldanlage zu planen: Du kennst dein persönliches Warum, deinen Anlegertyp, weisst, wie du dein Geld streuen kannst und hast erste Ideen, welche Produkte zu dir passen.  

Alle diese Schritte kannst du selbstständig umsetzen – in deinem Tempo und mit den Infos aus diesem Artikel. Vielleicht spürst du aber auch:„ Alleine ziehe ich das nie durch. Ich hätte gerne eine klare Anleitung.“ 

Wenn du dir eine einfache Schritt-für-Schritt-Begleitung wünschst: Genau dafür habe ich das Investment-Starter-Kit erstellt.

Im Starter-Kit bekommst du: 

  • eine einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung 
  • hilfreiche Links, Rechner & Vorlagen 
  • klare Aufgaben, mit denen du deine erste Geldanlage vorbereitest. 

Schritt für Schritt anlegen – hole dir jetzt dein Starter-Kit:

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📌 FAQ: Was Anfängerinnen oft fragen

Schon mit kleinen Beträgen – z. B. 50 oder 100 Franken pro Monat – kannst du sinnvoll investieren. Wichtig ist die Regelmässigkeit. 

Fehler gehören dazu. Entscheidend ist, dass du langfristig denkst und breit gestreut investierst. Mit einem guten Plan minimierst du Risiken.

Grundsätzlich ja, ETFs z. B. sind börsengehandelt und jederzeit verkäuflich. Aber: Investiere nur Geld, das du kurzfristig – also mindestens die nächsten 2 bis 5 Jahre – wirklich nicht brauchst.

Du kannst vieles alleine umsetzen, aber Tools wie mein Starter-Kit, ein Robo-Advisor oder meine Online-Kurse können dich dabei effektiv unterstützen.

Hinweis: Dieser Artikel wurde erstmals am 30. November 2020 veröffentlicht und am 18.08.2026 überarbeitet und aktualisert.

Bild von Corinne Brecher - Finanziell stark als Frau

Corinne Brecher - Finanziell stark als Frau

Corinne Brecher hilft Frauen ihr finanzielles Potential zu erkennen, auszubauen und zu leben. Dazu gehört das Aufzeigen von Wegen und Lösungen, wie Geld an der Börse arbeitet, wie Vorsorgelücken optimiert und geschlossen werden und was es wirklich braucht, um finanziell unabhängig zu werden, zu sein und zu bleiben.

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